Website-Baukasten oder Profi?
Kurz gesagt: Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo ist die bessere Wahl, wenn Ihr Budget unter 1.000 € liegt, Sie selbst Zeit investieren können und eine digitale Visitenkarte reicht. Ein Profi lohnt sich, wenn die Website aktiv Anfragen bringen, Buchung oder Shop einbinden oder Ihnen dauerhaft gehören soll. Bei mir kostet das 1.000–3.500 € einmalig.
Ich baue Websites beruflich — deshalb steht auf dieser Seite auch, wann Sie mich nicht brauchen. Alle Kosten im Detail stehen im Kosten-Ratgeber.
Vier Fragen, die es entscheiden
Schneller als jede Funktionsliste: Beantworten Sie diese vier Fragen ehrlich, und die Richtung steht fest.
1Wie viel Zeit können Sie selbst investieren?
Baukasten
Aufbau, Texte, Bilder, Rechtstexte und Pflege übernehmen Sie selbst
Profi
Ein Erstgespräch, Texte und Bilder liefern, danach vor allem Rückmeldungen
2Soll die Website aktiv Kunden gewinnen?
Baukasten
Als digitale Visitenkarte reicht ein Baukasten oft völlig aus
Profi
Wenn Anfragen das Ziel sind, zählt jede Entscheidung im Aufbau
3Brauchen Sie besondere Funktionen?
Baukasten
Alles, was das System oder seine App-Erweiterungen vorsehen
Profi
Buchung, Shop, Schnittstellen, Automatisierung — nach Ihren Abläufen
4Wie wichtig ist Ihnen Unabhängigkeit?
Baukasten
Die Website läuft auf der Plattform des Anbieters, solange der Tarif besteht
Profi
Quellcode und Zugänge gehören Ihnen und lassen sich zu jedem Hoster mitnehmen
Baukasten und Profi im Vergleich
Acht Punkte, die für kleine Unternehmen tatsächlich den Unterschied machen — mit ehrlicher Einschätzung, wer vorn liegt.
| Kriterium | Baukasten | Profi (Freelancer) | Vorteil |
|---|---|---|---|
| Kosten | Keine Einmalkosten, dafür ein monatlicher Tarif, solange die Website online sein soll. Die aktuellen Preise nennt der jeweilige Anbieter auf seiner Tarifseite. | 1.000–3.500 € einmalig zum Festpreis (Starter 1.000 €, Premium ab 3.500 €). Dazu laufend Domain und Hosting beim Anbieter Ihrer Wahl. | Baukasten |
| Zeitaufwand | Sofort startklar, aber Ihre eigene Arbeit: meist mehrere Tage bis Wochen für Aufbau, Texte, Bilder und Rechtstexte. | Fertig in 2–6 Wochen. Ihr Anteil: Erstgespräch, Texte und Bilder liefern, Entwürfe freigeben. | Kommt drauf an |
| Design-Freiheit | Große Vorlagenauswahl, anpassbar innerhalb dessen, was der Editor erlaubt. | Frei — Aufbau und Gestaltung richten sich nach Ihrer Marke und Ihren Kunden. | Profi |
| SEO | Die Grundlagen sind eingebaut: Seitentitel, Beschreibungen, Sitemap. Für lokale Suchen nach dem Firmennamen reicht das oft. | Volle Kontrolle über Seitenstruktur, Ladezeit und strukturierte Daten — relevant, wenn Sie für Leistungen statt nur den Namen gefunden werden wollen. | Profi |
| DSGVO & Impressum | Machbar; Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis richten Sie selbst ein. Bei Anbietern außerhalb der EU muss die Datenübermittlung korrekt beschrieben sein. | Cookie-Hinweis, Impressum- und Datenschutzseite werden technisch mit eingerichtet. Rechtlich verantwortlich bleibt in beiden Fällen der Betreiber. | Profi |
| Eigentum & Umzug | Sie nutzen die Website im Rahmen des Tarifs. Ein Umzug heißt meist Neuaufbau, da sich Design und Aufbau selten exportieren lassen. | Quellcode und alle Zugänge gehören Ihnen. Die Website kann zu jedem Hoster oder Dienstleister umziehen. | Profi |
| Buchung & Shop | Viele Baukästen bieten Terminbuchung und Shop — oft in höheren Tarifen oder als Zusatz-App. Für einen kleinen Shop oder einfache Termine reicht das häufig. | Terminbuchung als Zusatz ab 500 €, Onlineshop im Premium-Paket ab 3.500 € — angepasst an Ihre Abläufe und vorhandene Software. | Kommt drauf an |
| Wartung | Um Technik, Sicherheitsupdates und Server kümmert sich der Anbieter; Sie pflegen nur Inhalte. Das ist ein echter Vorteil. | 1 Monat bis 6 Monate Support im Paket, danach optionale Wartung ab 299 € im Monat, monatlich kündbar — oder Sie übernehmen selbst. | Baukasten |
Meine Preise: Preise Stand 19. September 2026, Festpreise laut Angebot.
So rechnen Sie selbst, über drei Jahre:
Baukasten = Monatspreis Ihres Tarifs × 36. Profi = Festpreis (bei mir ab 1.000 €) + Domain und Hosting × 36. In reinem Geld ist der Baukasten dabei meist günstiger — der Unterschied liegt in Ihrer Zeit, in dem, was technisch möglich ist, und darin, wem die Website am Ende gehört.
Baukasten oder Profi: Ihre Situation entscheidet
Wann ein Baukasten die richtige Wahl ist
- ✓Ihr Budget liegt aktuell unter 1.000 €. Dann ist ein Baukasten die ehrlichere Wahl als eine billig zusammengesparte beauftragte Website.
- ✓Die Website soll vor allem dafür sorgen, dass man Sie überhaupt findet: Leistungen, Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer.
- ✓Sie testen eine Geschäftsidee und wissen noch nicht, ob sie trägt.
- ✓Es eilt: Sie brauchen diese Woche etwas Sichtbares.
- ✓Sie arbeiten gern selbst am Rechner und möchten Texte und Bilder jederzeit ohne Dienstleister ändern.
- ✓Sie wollen sich um Technik, Updates und Server gar nicht kümmern — und die Funktionen des Baukastens decken ab, was Sie brauchen.
Wann sich ein Profi lohnt
- ✓Die Website soll aktiv Anfragen bringen, nicht nur existieren.
- ✓Sie wollen bei Google für Ihre Leistungen und Ihre Region gefunden werden, nicht nur für Ihren Firmennamen.
- ✓Sie brauchen Funktionen, die zu Ihren Abläufen passen müssen — Buchung, Shop oder Anbindung an vorhandene Software.
- ✓Ihre Zeit ist knapp: Zwei Wochen Eigenbau neben dem Tagesgeschäft kosten Sie mehr als der Preisunterschied.
- ✓Die Website soll Ihnen gehören und mit dem Betrieb wachsen, ohne an eine Plattform gebunden zu sein.
Mit dem Baukasten starten, später umziehen
Ein völlig legitimer Weg — wenn Sie vier Dinge von Anfang an richtig machen.
01Mit einem Baukasten anfangen ist kein Fehler
Viele Betriebe starten so und fahren gut damit. Ein Wechsel lohnt sich erst, wenn die Website Kunden bringen soll und das System dabei an Grenzen stößt.
02Die Domain von Anfang an selbst besitzen
Registrieren Sie die Domain über einen eigenen Anbieter, nicht über den Baukasten. Das ist der wichtigste Punkt auf dieser Seite — eine Domain im fremden Konto macht jeden späteren Umzug unnötig schwer.
03Inhalte separat sichern
Texte und Bilder in einem eigenen Ordner aufbewahren. Dann sind sie beim Wechsel sofort verfügbar statt mühsam aus der Website zurückkopiert.
04Beim Wechsel Weiterleitungen einrichten
Damit bestehende Google-Platzierungen erhalten bleiben, müssen alte Adressen auf die neuen zeigen. Das übernehme ich beim Umzug mit.
Häufige Fragen
Soll ich Wix nutzen oder jemanden beauftragen?
+
Nutzen Sie einen Baukasten wie Wix, wenn Ihr Budget unter 1.000 € liegt, Sie selbst Zeit investieren können und eine digitale Visitenkarte reicht. Beauftragen Sie jemanden, wenn die Website aktiv Anfragen bringen, Buchung oder Shop an Ihre Abläufe anbinden oder Ihnen dauerhaft gehören soll.
Ist ein Baukasten günstiger als ein Webdesigner?
+
In reinem Geld meist ja, weil keine Einmalkosten anfallen — bei mir kostet eine Website einmalig 1.000–3.500 €. Über mehrere Jahre summieren sich beim Baukasten die Monatsbeiträge. Rechnen Sie selbst: Tarifpreis mal Monate gegen Festpreis plus Domain und Hosting. Den Preisvorteil bezahlen Sie mit Ihrer eigenen Arbeitszeit.
Was kostet ein Website-Baukasten im Monat?
+
Das hängt vom Anbieter und vom Tarif ab, und die Preise ändern sich regelmäßig. Für ein Unternehmen realistisch ist der günstigste Tarif mit eigener Domain und ohne Anbieter-Werbung. Den aktuellen Preis finden Sie auf der Tarifseite des jeweiligen Anbieters — ich nenne hier keine Zahl, die ich nicht mit Quelle und Datum belegen kann.
Kann ich mit einem Baukasten starten und später wechseln?
+
Ja, und das ist ein völlig vernünftiger Weg. Registrieren Sie die Domain dabei über einen eigenen Anbieter und nicht über den Baukasten — sonst wird der spätere Umzug unnötig kompliziert. Texte und Bilder sollten Sie zusätzlich separat aufbewahren.
Ist eine Baukasten-Website DSGVO-konform?
+
Sie kann es sein, die Verantwortung liegt aber bei Ihnen. Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis müssen Sie selbst einrichten, und bei Anbietern außerhalb der EU muss die Datenübermittlung korrekt in der Datenschutzerklärung stehen. Das gilt auch bei einer beauftragten Website: Rechtlich verantwortlich ist immer der Betreiber.
Findet Google eine Baukasten-Website schlechter?
+
Nicht grundsätzlich — die Plattform allein entscheidet nicht über die Platzierung. Die Grenzen liegen in der technischen Tiefe: Ladezeit, Seitenstruktur und strukturierte Daten lassen sich im Baukasten nur begrenzt steuern. Für lokale Suchen nach dem Firmennamen reicht das oft, für umkämpfte Leistungsbegriffe meist nicht.
Was passiert mit meiner Website, wenn ich das Baukasten-Abo kündige?
+
Sie geht offline, und Design und Aufbau lassen sich in der Regel nicht zu einem anderen Anbieter mitnehmen. Bei einer beauftragten Website gehören Ihnen Quellcode und Zugänge dauerhaft; sie kann zu jedem Hoster umziehen.
Wer kümmert sich um Updates und Sicherheit?
+
Beim Baukasten der Anbieter — das ist einer seiner echten Vorteile. Bei mir ist 1 Monat bis 6 Monate Support im Paket enthalten, danach gibt es optionale Wartung ab 299 € im Monat, monatlich kündbar.
Unsicher, was in Ihrem Fall passt?
In der kostenlosen Analyse sage ich Ihnen ehrlich, ob sich eine beauftragte Website für Sie rechnet — auch wenn die Antwort „Baukasten reicht“ lautet.