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Vergleich · Stand September 2026

Website-Baukasten oder Profi?

Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo lohnt sich, wenn Ihr Budget unter 1.000 € liegt und die Website vor allem gefunden werden soll. Ein Profi lohnt sich, wenn sie aktiv Anfragen bringen, besondere Funktionen haben oder Ihnen gehören soll. Baukasten: 10–20 € im Monat. Profi: 1.000–3.500 € einmalig.

Ich baue Websites beruflich — deshalb steht auf dieser Seite auch, wann Sie mich nicht brauchen.

Entscheidungshilfe

Vier Fragen, die es entscheiden

Schneller als jede Funktionsliste: Beantworten Sie diese vier Fragen ehrlich, und die Richtung steht fest.

1Wie viel Zeit können Sie selbst investieren?

Baukasten

Mehrere Tage bis Wochen — Aufbau, Texte, Bilder, Rechtstexte, Pflege

Profi

Ein bis zwei Stunden für das Erstgespräch, danach nur Rückmeldungen

2Soll die Website aktiv Kunden gewinnen?

Baukasten

Als digitale Visitenkarte gut genug

Profi

Wenn Anfragen das Ziel sind, zählt jede Entscheidung im Aufbau

3Brauchen Sie besondere Funktionen?

Baukasten

Nur das, was das System vorsieht

Profi

Buchung, Shop, Schnittstellen, Automatisierung — frei umsetzbar

4Wie wichtig ist Ihnen Unabhängigkeit?

Baukasten

Die Website lebt, solange Sie zahlen

Profi

Quellcode und Zugänge gehören Ihnen dauerhaft

Kosten über 3 Jahre

Was beides wirklich kostet

Reine Geldkosten, ohne Rechentricks. Ihre eigene Zeit steht bewusst als eigene Spalte daneben statt in Euro umgerechnet.

Gesamtkosten über drei Jahre: Website-Baukasten gegenüber beauftragter Website
WegEinmaligMonatlichGesamt (3 Jahre)Ihr Aufwand
Website-Baukasten (mittlerer Tarif)0 €ca. 15 €ca. 540 €Sie bauen und pflegen alles selbst
Freelancer, Starter-Paket1.000 €ca. 15 € (Domain + Hosting)ca. 1.540 €Sie liefern Texte und Bilder, den Rest übernehme ich

Über drei Jahre ist der Baukasten in reinem Geld gerechnet rund 1.000 € günstiger. Das ist kein Rechentrick und wird auch nicht besser, wenn man länger rechnet — nach fünf Jahren bleibt der Abstand ähnlich. Der Unterschied liegt woanders: in Ihrer Zeit, in dem, was technisch überhaupt möglich ist, und darin, wem die Website am Ende gehört.

Direktvergleich

Punkt für Punkt

Website-Baukasten und beauftragte Website im Direktvergleich
KriteriumBaukastenProfiVorteil
StartzeitSofort — Konto anlegen und loslegen2 bis 6 Wochen bis zur fertigen WebsiteBaukasten
Laufende Kostenca. 10–20 € im Monat, dauerhaftca. 10–20 € im Monat für Domain und HostingGleichstand
Einmalkostenkeine1.000 – 3.500 € einmaligBaukasten
GestaltungsfreiheitBegrenzt auf die Vorlagen des AnbietersFrei — das Design richtet sich nach Ihrer Marke, nicht nach der VorlageProfi
LadezeitOft mittelmäßig, da viel mitgeladen wirdGezielt optimierbar, messbar an den Core Web VitalsProfi
SEO-MöglichkeitenGrundfunktionen vorhanden, technische Tiefe begrenztVollständige Kontrolle über Struktur, Auszeichnung und InhalteProfi
Individuelle FunktionenNur über Apps des Anbieters, teils kostenpflichtigBuchung, Shop, Kundenbereich, Schnittstellen frei umsetzbarProfi
DSGVOMachbar, liegt aber bei Ihnen. Bei US-Anbietern muss die Datenübermittlung korrekt in der Datenschutzerklärung abgebildet seinCookie-Hinweis, Impressum und Datenschutzerklärung werden mit eingerichtetProfi
EigentumDie Website existiert nur innerhalb der PlattformQuellcode und alle Zugänge gehören IhnenProfi
Umzug späterAufwendig — Inhalte lassen sich selten 1:1 mitnehmenJederzeit möglich, die Website ist nicht an eine Plattform gebundenProfi
Wer hilft bei ProblemenSupport des Anbieters, meist auf Englisch und per TicketEine erreichbare Person, die die Website gebaut hatProfi
Klartext

Wann was die richtige Wahl ist

Nehmen Sie einen Baukasten, wenn …

  • Ihr Budget liegt aktuell unter 1.000 € — dann ist ein Baukasten die ehrlichere Wahl als eine billig zusammengesparte Profi-Website.
  • Sie brauchen die Website vor allem, damit man Sie überhaupt findet: Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer.
  • Sie testen eine Geschäftsidee und wissen noch nicht, ob sie trägt.
  • Sie arbeiten gern selbst am Rechner und finden es eher reizvoll als lästig.
  • Es eilt: Sie brauchen diese Woche etwas Sichtbares.

Beauftragen Sie einen Profi, wenn …

  • Die Website soll aktiv Anfragen bringen, nicht nur existieren.
  • Sie brauchen Funktionen, die über eine Vorlage hinausgehen — Buchung, Shop, Anbindung an vorhandene Software.
  • Sie wollen bei Google für Ihre Leistungen gefunden werden, nicht nur bei Ihrem Firmennamen.
  • Ihre Zeit ist teurer als der Preisunterschied. Zwei Wochen Eigenbau kosten die meisten Selbstständigen mehr als 1.000 €.
  • Die Website soll Ihnen gehören und mit dem Betrieb wachsen können.
Später wechseln

Mit dem Baukasten starten, später umziehen

Ein völlig legitimer Weg — wenn Sie vier Dinge von Anfang an richtig machen.

  1. 01Mit einem Baukasten anfangen ist kein Fehler

    Viele Betriebe starten so und fahren gut damit. Problematisch wird es erst, wenn die Website Kunden bringen soll und das System das nicht hergibt.

  2. 02Die Domain von Anfang an selbst besitzen

    Registrieren Sie die Domain über einen eigenen Anbieter, nicht über den Baukasten. Das ist der wichtigste Punkt auf dieser Seite — eine Domain im fremden Konto macht jeden späteren Umzug unnötig schwer.

  3. 03Inhalte separat sichern

    Texte und Bilder in einem eigenen Ordner aufbewahren. Dann sind sie beim Wechsel sofort verfügbar statt mühsam aus der Website zurückkopiert.

  4. 04Beim Wechsel Weiterleitungen einrichten

    Damit bestehende Google-Platzierungen erhalten bleiben, müssen alte Adressen auf die neuen zeigen. Das übernehme ich beim Umzug mit.

FAQ

Häufige Fragen

Website-Baukasten oder Profi — was ist besser?

+

Es gibt keine allgemein bessere Wahl. Ein Baukasten ist richtig, wenn das Budget unter 1.000 € liegt, Sie Zeit mitbringen und die Website vor allem gefunden werden soll. Ein Profi lohnt sich, wenn die Website aktiv Anfragen bringen soll, besondere Funktionen braucht oder Ihnen gehören muss.

Ist ein Baukasten auf Dauer günstiger?

+

In reinem Geld gerechnet ja. Über drei Jahre kostet ein Baukasten bei etwa 15 € im Monat rund 540 €, eine Starter-Website bei mir 1.000 € plus etwa 15 € monatlich für Domain und Hosting, also rund 1.540 €. Der Unterschied bleibt auch über fünf Jahre bestehen. Der Preisvorteil wird mit Ihrer Arbeitszeit bezahlt.

Kann ich mit einem Baukasten starten und später wechseln?

+

Ja, und das ist ein völlig vernünftiger Weg. Registrieren Sie die Domain dabei über einen eigenen Anbieter und nicht über den Baukasten — sonst wird der spätere Umzug unnötig kompliziert. Texte und Bilder sollten Sie zusätzlich separat aufbewahren.

Ist eine Baukasten-Website DSGVO-konform?

+

Sie kann es sein, die Verantwortung liegt aber vollständig bei Ihnen. Bei Anbietern mit Sitz in den USA muss die Datenübermittlung korrekt in der Datenschutzerklärung abgebildet sein, und der Cookie-Hinweis muss tatsächlich vor dem Laden von Diensten greifen. Das ist machbar, wird aber häufig übersehen.

Findet Google eine Baukasten-Website schlechter?

+

Nicht grundsätzlich — die Plattform allein entscheidet nicht über die Platzierung. Die Grenzen liegen in der technischen Tiefe: Ladezeit, Seitenstruktur und strukturierte Daten lassen sich in einem Baukasten nur begrenzt beeinflussen. Für lokale Suchanfragen reicht das oft, für umkämpfte Begriffe meist nicht.

Was passiert mit meiner Website, wenn ich das Abo kündige?

+

Sie geht offline. Das ist der wesentliche Unterschied zum Eigentum: Bei einem Baukasten mieten Sie die Website, bei einer selbst beauftragten Website gehören Ihnen Quellcode und Zugänge dauerhaft.

Lohnt sich ein Baukasten für Handwerksbetriebe?

+

Wenn es darum geht, überhaupt auffindbar zu sein — mit Leistungen, Einzugsgebiet und Telefonnummer — ja. Sobald über die Website Anfragen und Terminbuchungen laufen sollen, stößt ein Baukasten schnell an seine Grenzen.

Unsicher, was in Ihrem Fall passt?

In der kostenlosen Analyse sage ich Ihnen ehrlich, ob sich eine beauftragte Website für Sie rechnet — auch wenn die Antwort „Baukasten reicht“ lautet.